Der Kindergarten hat wieder angefangen – auch für die Baby-Löwen im Zoo Mulhouse!

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(Red – Photos Stadt Mulhouse) – Die Sommerferien sind vorbei und es geht wieder in die Schulklassen und in den Kindergarten. Das gilt auch für die vier Löwenbabys, die am 16. Juni 2010 im Zoo von Mulhouse das Licht der Welt erblickt haben.

     Die vier bilden die wohl kleinste Kindergartengruppe im südlichen Elsass, allerdings müssen Dhari, Timbi, Mahia und Kanja, wie das in Frankreich so üblich ist, gleich ganztags ran. Jeden Morgen um 9 geht es in ihre Kindergartengruppe, nämlich das Freigehege, um dort die Welt und das Leben zu entdecken und alles zu lernen, was ein Löwe so lernen muss. Der Schultag dauert bis 17 Uhr, dann dürfen die Kleinen wieder heim und müssen auch keine Hausaufgaben machen.

     Im Grunde geht es dabei nicht viel anders zu als bei den Menschen. Zu viert geben sie sich alle Mühe ihrer Mutter auf den Wecker zu gehen und schlafen nur wenige Augenblicke später erschöpft auf ihrem Rücken ein. Die Mütter sind, wie Mütter eben sind. Mal gibt es ein drohendes Fauchen, mal schüttelt sie genervt die Bagage vom Rücken, aber wehe, es schaut jemand die Kleinen auch nur schräg an! löwen 2 72 dpi

     Das gilt sogar für den Vater der vier – da Löwenväter ein etwas dünneres Nervenkostüm haben und gelegentlich etwas heftig auf das Generve der Kleinen reagieren, wird die Großfamilie erst in dieser Woche zusammen geführt.

     Die vier haben im Kindergarten schon eine ganze Menge gelernt. Dass man als Löwe nicht nur Milch trinkt, sondern vor allem Fleisch verzehrt. Hase und Rind stehen bereits auf dem Speisezettel für den Mittagstisch im Kindergarten und aus den Babys werden ganz schnell Halbstarke und dann ausgewachsene Löwen.

     Es ist der ideale Zeitpunkt für einen Besuch im Zoo von Mulhouse! Sollte der Zoo noch kein ausreichender Grund für einen Besuch in Mulhouse sein, könnte man auch noch das Automobilmuseum der Gebrüder Schlumpf anhängen. Oder einen Bummel durch die wunderschöne Altstadt. Oder alles zusammen.

Aux claviers, citoyens !

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(KL – photo sqback www.sxc.hu) – Certains pensent que 2Rives/2Ufer, le petit canard franco-allemand, soit un ogre agressif qui prend plaisir à critiquer tout le monde à tort et à travers. Bien entendu, nous ne partageons pas cet avis. Seulement voilà, le problème est que nos responsables ne nous font que rarement le plaisir de nous fournir des sujets positifs à relater. Le rôle d’un média n’est justement pas de faire «de la communication» dans le sens de ceux qui momentanément détiennent le pouvoir (et donc, les budgets…), mais de relater et de commenter les choses telles qu’elles sont.

     Récemment, un maire d’une ville badoise nous avait reproché de trop «nous engager pour la participation citoyenne» – étrange que cela puisse déranger les responsables qui eux, ne cessent de reclamer davantage d’engagement citoyen. C’est comme si on était les bienvenus pour applaudir les efforts de nos responsables, mais non pas pour les commenter ou, pire encore, les critiquer sur certains aspects de la mise en oeuvre de certains projets. Et puisque nous parlons de participation citoyenne, voilà une nouvelle positive que nous partageons avec plaisir avec vous !

     La ville de Strasbourg a décidé de faire refaire son site Internet www.strasbourg.eu. D’ici la fin 2011, ce site est censé devenir un vrai outil de services, d’échanges, d’informations et, comme le disent les responsables de la ville, de médiation. Jusqu’ici, rien de bien excitant. Ce n’est pas vraiment rare qu’un site se relooke, que l’on ajoute de nouvelles fonctionnalités, d’autres langues ou d’autres éléments. Un site Internet, c’est un peu comme un «organisme vivant» qui se développe, qui change d’apparence, de contenu, qui vieillit ou qui se rajeunit.

     Là où la refonte du site de la ville de Strasbourg se distingue d’autres projets de ce type, c’est que la population est invitée à se prononcer sur le devenir de ce site. Voilà une vraie participation citoyenne digne de ce nom ! Du 3 au 26 septembre 2010, les usagers sont invités à répondre à une enquête de satisfaction en ligne. Des questions seront posées sur la fréquence de consultation du site, le type d’informations et de services recherchés par l’usager, son appréciation du site actuel etc. En moins de 10 minutes, habitants, responsables d’associations, chefs d’entreprises, étudiants… sont invités à partager leur regard sur le site actuel et donner des pistes pour le futur site.

     Mais ce n’est pas tout : Dans un second temps, une plateforme participative sera ouverte sur www.strasbourg.eu pour recueillir les propositions d’amélioration (du 20 septembre au 26 octobre 2010). Des ateliers seront également organisés :

-    en octobre pour échanger autour des diverses propositions (15 personnes)
-    en novembre, pour tester l’ergonomie et la navigation du futur site (8 personnes).

     Ah ! – diront certains. Voilà, on nous demande notre avis et ensuite, c’est un comité anonyme et composé de fonctionnaires dont on ignore les noms qui tranche. Eh ben, non ! Les citoyens sont invités à s’inscrire sur le site de la ville pour ces ateliers et des volontaires seront sélectionnés pour constituer un échantillon représentatif. Maintenant, la balle est dans le camp de ceux qui la demandent, cette participation citoyenne. Rendez-vous donc pour un acte civique – participez à l’enquête sur l’avenir du site de la ville (et en partie, de l’Eurodistrict). Une porte s’ouvre, à la société civile de la franchir !

     Wow. Le secrétariat de l’Eurodistrict se construit peu à peu, de nouveaux projets sont discutés et nous avons un premier aperçu grandeur nature d’une vraie participation citoyenne dans le cadre de ce projet. Et même en chercheant la petite bête, nous ne pouvons nous empêcher d’applaudir des deux mains. Et on en redemande !
 

Tiere im Zirkus – Freude oder Stress?

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(KL – Photos joaska / m4media – beide www.sxc.hu) – Letzten Mittwoch hatten wir in einem Artikel angekündigt, dass demnächst der bekannte Zirkus Charles Knie an mehreren Orten in Baden seine Zelte aufschlägt. Dabei hatten wir freundlich die Frage gestellt, ob Tiernummern im Zirkus immer noch zeitgemäß sind. Diese Fragestellung missfiel dem Sprecher des Zirkus Charles Knie, der uns aufforderte, die „publizierten rufschädigenden Unwahrheiten“ zu berichtigen, was natürlich etwas am Thema vorbei ging, da wir ja nichts behauptet, sondern eine Frage gestellt hatten. Da wir selber keine Fachleute zu diesem Thema sind, haben wir von Experten wissen wollen, wie es wirklich um die Tierhaltung und Tiernummern im Zirkus bestellt ist. Also haben wir Sascha Grodotzki, den Sprecher des Zirkus Charles Knie und Marius Tünte, Pressereferent des Deutschen Tierschutzbunds e.V. befragt. Gerne hätten wir auch die Antworten des Zoos Berlin veröffentlicht, der aber nicht bereit war, auf unsere Fragen zu reagieren. Wir weisen darauf hin, dass die beiden Aufnahmen NICHT im Zirkus Charles Knie entstanden sind.

Immer wieder läuft die Diskussion, ob der Zirkus der ideale Lebensraum für Tiere ist. Meinen Sie, dass der ständige Transport und Standortwechsel in relativ begrenztem Raum spurlos an den Tieren vorüber geht?

Sascha Grodotzki (Zirkus Charles Knie): Ja. Die Tiere, die heute in Zirkusbetrieben leben, sind alle in menschlicher Obhut (zoologische Gärten, Zirkusbetriebe oder Aufzuchtstationen) aufgewachsen. Die so genannte freie Wildbahn kennen diese Tiere nicht. Die Tiere kennen als ihre Heimat die Transportwagen, die alle großzügig gestaltet sind und gleichzeitig auch den Schlafplatz (also das Heim erster Ordnung) bilden. Ein Tier ist, im Vergleich zum Menschen, viel ausgeprägter vom Instinkt gesteuert. Würde das Tier die Transportwagen als unangenehm empfinden oder den Transport nicht mögen, würde es diesen Raum auch nicht als Schlafplatz nutzen und auch nicht freiwillig in den Transportraum einsteigen. Dies würde bedeuten, man müsse das Tier zum Einstieg zwingen. Dies wäre schon gar nicht möglich, da dann das Vertrauen zu den Tierlehrern und Tierpflegern gestört wäre, was Lebensgefahr für unsere Tierlehrer bedeuten würde.

Marius Tünte (Deutscher Tierschutzbund e. V.): Leider nein. Eine artgerechte Haltung von Heim- und Nutztieren in Zirkusbetrieben ist in der Praxis nur im Ausnahmefall zu erreichen, die artgerechte Haltung von Wildtieren dagegen gänzlich unmöglich. Gerade Wildtiere stellen besonders hohe Ansprüche an ihre Haltung und Unterbringung (wie spezielle Klima- und Platzansprüche, Sozialverhalten, Ernährung). Wegen des ständig wechselnden Standortes sowie der beschränkten Platzverhältnisse kommt es zu erheblichen Einschränkungen ganz wesentlicher artspezifischer Verhaltensweisen (wie Sozial-, Sexual-, Mutter-Kind-, Bewegungs- und Territorialverhalten). Eine tolerierbare Qualität der Haltung kann somit im Zirkusbetrieb nicht erreicht werden. Die Folgen für die Tiere sind fatal: Massive Gesundheitsschäden, schwere Verhaltensstörungen (Stereotypien) und erhöhte Sterblichkeit.

Empfinden Ihrer Meinung nach die Tiere im Zirkusbetrieb die Vorführungen als Spiel und Spaß oder als Belastung?

SG: Die Tiere empfinden die Vorführungen eher als Spiel und Spaß wobei geistige Forderung der passendere Begriff wäre. Während die Tiere in der so genannten freien Wildbahn ihren Alltag mit Futtersuche verbringen und sich auch vor Gefahren schützen müssen, haben die Tiere (wie auch Haustiere) in menschlicher Obhut keine Gefahren, vor denen sie sich schützen müssen und auch keine Strapazen durch Futtersuche. Es fehlt den Tieren als geistige Beschäftigung. Diese wird durch die intensive Beschäftigung mit den Tieren und auch durch die Vorführung ersetzt. Dabei ist wichtig, dass die gezeigten Vorführungen ausschließlich auf natürliche Bewegungsabläufe und auf den Spieltrieb basieren. Diese „Beschäftigungs-Therapie“ ist unheimlich wichtig für die Tiere. Nicht umsonst betreiben auch immer mehr zoologische Gärten derartige Beschäftigungstherapien mit ihren Tieren. zirkus 2 by m4media www sxc hu 72 dpi

MT: Kein Tier führt die gezeigten Dressuren und Abläufe freiwillig vor. Eigentlich sollen Dressur und Vorführungen die Tiere fordern, ihnen Bewegung verschaffen und die Haltung qualitativ durch Reize verbessern. Tatsächlich bedeuten die Nähe zum Menschen, der Lärmpegel in der Manege sowie grelle Lichter für die Tiere aber großen Stress und sind keinerlei Ersatz für artgemäße Verhaltensweisen. Grundsätzlich setzt die Haltung und Mitwirkung von Wildtieren in Zirkussen voraus, dass diese nicht domestizierten Tiere auf direkten menschlichen Kontakt dressiert werden. Wildtiere können sich daran aber nicht „gewöhnen“, sondern ihnen muss dazu mit Gewalt oder anderen Mitteln der Wille gebrochen werden, damit sie die Bezugsperson als übermächtig empfinden. Oftmals werden Darbietungen gezeigt, die ohne Leidzufügung nicht antrainiert werden können, beispielsweise das Springen von Großkatzen durch Feuerreifen oder die so genannten Kombinationsauftritte, wie der Ritt eines Tigers auf einem Pferd (Zirkus Barelli, 2006) oder der Ritt eines Tigers auf einem Elefanten (Zirkus Berolina, aktuell). In beiden Fällen handelt es sich um zwei Tierarten, die sich in der Wildnis feindlich begegnen. Die Dressur kann daher nicht ohne erhebliche Stressbelastung, Angst- und Leidzufügung erfolgt sein. Auch der Kopfstand eines Elefanten im Zirkus Krone ist ein Beispiel für eine tierschutzwidrige Dressur. Hierbei (oder bei ähnlichen Vorführungen) wirken große Kräfte auf Muskulatur und Knochen des Tieres, was zu unvorhersehbaren Schäden führen kann. Eine solche Dressur gehört keinesfalls zu natürlichen Bewegungsabläufen, ist aus Tierschutzsicht grob fahrlässig und grundsätzlich abzulehnen. Einige Wildtierarten können aufgrund ihrer Biologie und ihres Verhaltens ohnehin nicht für bestimmte Vorführungen ausgebildet werden. Sie werden als reine Schautiere mitgeführt (z.B. Giraffe, Nashorn, Flusspferd).

Was ist für die der Unterschied der Tierhaltung in einem stationären Zoo und in einem Zirkusbetrieb mit ca. 50 Standortwechseln während einer Tournee?

SG: Die Tiere erleben im Zirkus viel mehr Unterschiede. Während im Zoo das Leben für die Tiere sehr monoton ist, bekommen die Tiere durch den Standortwechsel viele neue Eindrücke, der die Tiere geistig fordert und beschäftigt. Zahlreiche Verhaltensforscher haben bereits erwiesen, dass der Platzwechsel für die Tiere im Zirkus förderlich ist. Neue Gerüche und immer neue Außengehege sorgen für Abwechslung im Leben des Tieres. Man kennt dies ja auch zum Beispiel von einem Haushund, der die größte Freude hat, wenn er einmal eine neue Umgebung erkunden kann.

MT: Wie bereits oben aufgeführt, können die speziellen Ansprüche der verschiedenen Tierarten an ihre Haltung und Unterbringung in Zirkusbetrieben nicht erfüllt werden. Ein Zoo kann beispielsweise stabile klimatische Verhältnisse schaffen, abwechslungsreiche Gehegestrukturen und größere Platzverhältnisse bieten, die natürliche Gruppenstruktur bei sozial lebenden Tieren fördern und eine artgemäße Ernährung sowie medizinische Versorgung gewährleisten. Im Gegensatz zu Zirkusbetrieben wird in wissenschaftlich geführten Zoos eine Haltung ohne direkten Mensch-Tier-Kontakt angestrebt. Die Tiere sind weniger an den Menschen gewöhnt und können dadurch ihre eigentlichen artgemäßen Bewegungs- und Verhaltensweisen besser ausleben. Auch die Kontrolle der Haltung von Zirkustieren ist im Gegensatz zu Zootieren nur schwer möglich. Manche Zirkusbetriebe melden sich bei der Behörde nicht an, so dass die zeitlichen Möglichkeiten der Behörde Missstände aufzudecken oder zu beheben stark eingeschränkt sind. Zirkusse bleiben meist nur wenige Tage an einem Ort; bei Ortswechsel ändert sich auch die Zuständigkeit der Behörden, die Verfolgung von Missständen wird somit erschwert. Bei festgestellten Mängeln durch die Behörde ist eine Wegnahme der Tiere oft nicht möglich, da es keine Auffangstationen für diese gibt. Zudem ist die Rechtslage allgemein völlig unzureichend, da es in Deutschland außer den allgemeinen Regelungen des Tierschutzgesetzes keine rechtlich verbindlichen Vorgaben für die Tierhaltung in Zirkusbetrieben gibt. Die „Zirkusleitlinien“, die im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums veröffentlicht wurden, konkretisieren zwar die Haltungsanforderungen für bestimmte Tierarten, sind aber aus Tierschutzsicht völlig unzureichend und weder rechtsverbindlich noch werden diese Minimalvorgaben in der Praxis hinreichend umgesetzt.

Was halten Sie von dem Trend, dass Zirkusbetriebe bewusst auf Tiernummern verzichten?

SG: Es gibt keine Zirkusbetriebe, die bewusst auf Tiernummern verzichten. Unternehmen wie der Cirque du Soleil oder Roncalli, die keine Tierdarbietungen im Programm zeigen, sind wandernde Varietés mit einem anderen Zielpublikum, einer anderen Unternehmensstruktur sowie einer ganz anderen Preisklasse. Richtige Zirkusbetriebe reisen mit den Elementen Clownerie, Artistik und Tierdarbietungen, wie es seit hunderten von Jahren der Fall ist. Mehr als eine halbe Millionen Menschen kann allein der Zirkus Charles Knie während einer laufenden Saison in seinem Zelt zählen. All diese Menschen wissen, dass der Zirkus Charles Knie Tierdarbietungen zeigt und wollen diese auch sehen. So gastierte der Zirkus Charles Knie zuletzt in Heidelberg, wo prinzipiell kaum Zirkusse mit exotischen Tieren noch zugelassen werden. Da der Zirkus Charles Knie von einer exzellenten Haltung die Stadtverwaltung überzeugen konnte, wurde der Betrieb zugelassen. Das Heidelberger Publikum fragte schon weit im Voraus des Gastspieles an, ob der Zirkus Charles Knie auch wirklich die vielen exotischen Tiere zeige, denn das wäre es, was man in Heidelberg endlich mal wieder sehen möchte. Der Erfolg sprach für sich: Von 12 Vorstellungen waren 10 Vorstellungen ausverkauft und zwei Vorstellungen sehr gut besucht.

MT: Wir begrüßen diesen Trend. Es gibt tolle Zirkusbetriebe, die Unterhaltung für die ganze Familie bieten – ohne, dass Tiere dafür leiden müssen.

Stuttgart 21 : Une gare contestée. Spätzle-Révolution contre un projet pharaonique. Les Souabes… sur les barricades !

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(Par Alain Howiller – photo Initiative K21) – Si l’importance des enjeux et l’ampleur des protestations n’étaient au coeur de la controverse, on serait tenté de sourire en lisant des slogans qui ne sont pas sans rappeler la période soixantehuitarde de nos anciens. Lire sur un panneau de chantier  «L’entrée de ce chantier est fortement recommandée !» (Betreten der Baustelle erwünscht: heute Tag der offenen Tür!) ou «Hé, ça va plus,non?» (Hallo, gehts noch?) ou encore «N’ayons pas de train de retard…» n’est pas sans rappeler un humour d’un autre temps. Même si d’autres proclamations insistent, elles, sur des aspects plus conflictuels qui ont mis des milliers de manifestants dans la rue à Stuttgart. A l’humour répond cette fière proclamation reprise des manifestations de Leipzig qui amorceront de Septembre à Octobre 1989 : «Nous sommes le peuple !», immédiatement suivie par : «L’incendiaire Schuster -le maire de Stuttgart- doit quitter l’Hôtel de Ville… » (Brandstifter Schuster, raus aus dem Rathaus) ou par ces rappels menaçants : «Nous sommes à X….jours des élections régionales de Mars 2011» relayé par l’explicite : «Mappus arrête Stuttgart 21» adressé au Ministre-Président du Land de Baden-Württemberg ! Depuis des semaines, les pacifiques Souabes manifestent dans leur capitale régionale contre un projet pharaonique de transformation de la  gare centrale qui vient concrétiser un projet vieux…de 17 ans, dont les premiers travaux ont démarré cet été, en Juillet plus précisément !

     Toutes les instances économiques, politiques (mairie, Land, parlement fédéral) ou judiciaires (Tribunal Administratif de Stuttgart) ont approuvé le projet qui, aujourd’hui, fait monter une partie de la population (on a compté plus de 20 000 manifestants) sur les barricades, dans le cadre de ce qu’un grand journal populaire a appelé la «Spätzle-Revolution».

     L’ombre porté de… Leipzig ! A l’image de leurs «anciens» de Septembre/Octobre 1989 à Leipzig, les opposants au projet ont retrouvé un rythme de manifestations comparable ; ils se retrouvent tous les Lundis, ce qui d’ailleurs ne les empêche, en rien, d’organiser d’autres «manifestations de masse». L’enjeu financier, il est vrai, est de taille dans ce projet dont les prémices remontent à 17 ans. Il aurait dû se concrétiser il y a cinq ans, mais a été repoussé faute de l’accord du Land qui hésitait devant l’enjeu budgétaire. Aujourd’hui, les responsables économiques (dont notamment ceux de l’aéroport de Stuttgart : on verra pourquoi), les autorités politiques et administratives (Mairie, Land, Parlement Fédéral), la justice (Tribunal Administratif) ont tranché. Le projet «Stuttgart 21» est devenu «légal», l’espoir des opposants étant de le rendre, malgré tout, «illégitime», d’obtenir un référendum et, grâce à la rue, d’obtenir un recul du pouvoir politique au sens large du terme.

     L’enjeu financier est un investissement estimé aujourd’hui à 4,1 milliards d’Euros : il avait été estimé, au départ, à 2,6 milliards. La transformation de la gare proprement dite -sans les aménagements liés à l’enterrement des lignes, la constuction de tunnels, les aménagements urbains- compte pour 15% du coùt. Les opposants au projet estiment, quant à eux, que la facture finale sera plus près des.. 7 milliards que des sommes avancées jusqu’ici !

     177 kilomètres de voies et 20 tunnels. Ca fait cher la transformation d’une gare, à l’heure où les contraintes budgétaires s’imposent partout ! Mais il faut savoir que le projet qui veut inscrire Stuttgart -et sa gare jusqu’ici «tête de réseau»- sur la «Ligne à grande vitesse – LGV», la «Magistrale Paris-Strasbourg-Munich-Budapest-Bratislava». Stuttgart deviendrait ainsi, à l’échelle de l’Europe, une «gare de transition Ouest en Est», plutôt que la sorte d’impasse ferroviaire qu’elle est actuellement. Le projet prévoit donc «l’enterrement de la gare en sous-sol», avec la construction de 177 kilomètres de voies nouvelles, de 20 tunnels, d’une liaison -sous tunnel- avec la Foire et l’aéroport de Stuttgart.

     L’enterrement de la gare et de ses voies le réaménagement du parc (le Schlossgarten) attenant faisant gagner 100 hectares de terrain en ville, «Stuttgart 21» prévoit la construction d’un parc immobilier de 11000 logements accompagné de la réalisation d’un centre commercial et de services. Le tout créerait 17000 emplois, le secteur «bâtiment-Travaux publics» assumant quelques 4000 postes. Les travaux permettront un réaménagement du Schlossgarten qui imposera certes, disent les responsables, la perte de près de 300 arbres, mais permettra aussi une extension sur 10 hectares et la plantation d’un nombre équivalent d’arbres.

     Relance économique et recettes nouvelles. La ville escompte une relance économique, des recettes nouvelles grâce aux entreprises et aux nouveaux habitants, une valorisation de sa situation sur le plan des infrastructures de transport (chemins de fer et avion notamment), une meilleure fluidité de la circulation automobile, une meilleure attractivité «au coeur de l’Europe» et de l’axe Ouest-Est !

     Les opposants au projet, outre leur scepticisme quant au respect des prévisions financières, font valoir que la gare, construite en 1922 par l’architecte Paul Bonatz, subira des démolitions alors qu’elle est classée monument historique : le neveu de l’architecte a du reste engagé un ultime recours à ce titre devant la justice. Ils font valoir le caractère «pharaonique» d’un investissement qu’ils estiment «peu opportun». Ils plaident pour un projet alternatif qui «n’enterrerait» pas la gare ni les voies, ce qui n’empêcherait pas de moderniser la gare à des coûts sans commune mesure, le parc urbain serait dénaturé par l’implantation des puits de lumière qui éclaireraient la gare souterraine.

     Nappe phréatique et réactions chimiques. Membre jusqu’à l’année dernière du groupe de pilotage du projet, l’architecte Otto Frei (84 ans), met quant à lui, en garde contre la présence dans le sous-sol d’une nappe phréatique et de sources qui compliqueront et renchériront les travaux. Il attire aussi l’attention sur la présence de «gypse» friable et susceptible de déclencher des réactions chimiques. «Tout cela pour déclencher un vent de panique» rétorque le porte-parole de «Stuttgart 21», Wolfgang Drexler qui ajoute : «Les affirmations de Otto Frei ne sont pas prouvées et manquent de fondements…»

     Si l’architecte du projet Christoph Ingenhoven de Düsseldorf a procédé à de très légères retouches à Stuttgart 21, tout porte à croire que la réalisation, qui prendra 9 ans, s’inscrira -si on ose dire- dans le paysage. De nombreux observateurs pourtant, auscultant les «barricades souabes de Stuttgart», s’interrogent : le mouvement alimenté par une coalition de «bourgeois» et de «Verts» se développe en marge des partis (CDU, FDP, SPD, CSU) qui avaient participé à la décision de réaliser «Stuttgart 21». Certains rappellent un précédent (mais, en l’occurrence, comparaison vaut-elle raison ?) : les manifestations de 1975 qui ont amené à la renonciation à la construction de la centrale nucléaire de Wyhl, sur les bords du Rhin.
    
     A 6 mois des élections au Landtag, l’état-major du Ministre-Président sortant Stefan Mappus s’interroge sur l’impact éventuel des manifestations de Stuttgart. Tandis qu’un responsable lance : «Je suis persuadé qu’il est bon et juste de donner réalité au projet. Le «fer» en a besoin et nous le concrétiserons maintenant, comme nous l’avons toujours dit !»
 

Festival Interférences in Straßburg: „Wir verlängern die Ferien um ein paar Tage…“

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(Red – Photo KL) – Am kommenden Wochenende vom 10. bis 12. September organisieren mehrere Straßburger Kulturvereine im Parc de la Citadelle in der Europahauptstadt das Festival „Interférences“. Interview mit einer der Veranstalterinnen, Safia Torche.

Wie definiert sich dieses Festival, das Sie zusammen mit Partnern wie ARTIS am Wochenende im Parc de la Citadelle in Straßburg organisieren? House? Hip-Hop? Electro?

Safia Torche: Dies ist bereits die zweite Ausgabe des Festivals Interférences, das wir im Parc de la Citadelle in Straßburg organisieren. Bei diesem Festival gibt es Konzerte und viele weitere Animationen unter freiem Himmel. Das Programm ist ein origineller Mix aus hervorragenden lokalen, national und international bekannten Künstlern. Dies ist nur deshalb möglich, weil wir seit Jahren ein Netzwerk mit anderen Vereinen wie ARTIS und dem Kollektiv „Interférences“ aufgebaut haben.

Die Einbeziehung lokaler Künstler beruht auf der Feststellung, dass wir eine sehr aktive und vielseitige lokale Szene bei uns haben. Die Bands und Künstler der verschiedenen Richtungen wollen ihre Arbeit einem großen Publikum präsentieren. Diese Straßburger Szene leidet ansonsten unter dem Fehlen von Orten der Begegnung und Möglichkeiten zu Auftritten. Das Festival „Interférences“ ist nicht nur ein Festival mit Konzerten, sondern für die lokalen Künstler eine Möglichkeit, ihre eigenen Netzwerke auszubauen und dabei selbst anerkannte und bekannte Künstler zu treffen.

Sie organisieren dieses Festival im September – wollen Sie die bösen Geister des Herbsts verjagen?

ST: (lacht) Genau – wir wollen die Ferien um ein paar Tage verlängern…!

Ernsthaft – der September ist ein idealer Monat für Open Air-Veranstaltungen und klar, für das jüngere Publikum eine Möglichkeit, zum Beginn des neuen Schuljahrs und Semesters noch ein wenig Energie zu tanken. Die Leute sind aus dem Urlaub zurück, die Studenten sind wieder an der Uni. Und genau wie zu Beginn des Schuljahrs ermöglicht das Festival „Interférences“ den Menschen, sich nach dem Sommer wieder zu treffen.

Auf dem Programm stehen einige internationale Schwergewichte, wie DJ Nelson – wie können Sie ein solches Festival finanzieren? Werden Sie von den öffentlichen Stellen unterstützt?

ST: Wir haben beschlossen, internationale Künstler wie DJ Q-Bert und DJ Nelson auftreten zu lassen, damit diese für die lokale Szene als „Sprungbrett“ fungieren können. Die Finanzierung des Festivals stemmen wir vor allem über Partnerschaften, die meistens aus Sachleistungen bestehen (so wurde die Bühne von Event System bereitgestellt) und private finanzielle Unterstützung.
 
Die öffentlichen Stellen wie die Stadt Straßburg oder das Departement Bas-Rhin haben uns Subventionen zugestanden, die aber im Vergleich zum Gesamtbudget minimal sind. Wir bauen auf viele Zuschauer, damit das Festival kein finanzieller Reinfall wird!

Organisieren Sie dieses Festival ehrenamtlich? Was motiviert Sie zu einer solch riesigen Arbeit?

ST: Die Organisation besteht aus ehrenamtlichen Mitarbeitern der verschiedenen Kulturvereine, die ganz unterschiedliche Straßburger Strömungen darstellen: Das Molodoï, die Laiterie, die Friche Laiterie, die TAPS, das Maison de l’image, Stimultania und verschiedene Akteure des Straßburger Nachtlebens…
„Interférences“ steht auch für ein Kollektiv verschiedener Kulturvereine wie Musica Libre, Karma SystM, Pelpass, die Cigogne enragée, PKP, ARTIS und andere. Wir nutzen unsere kollektive Energie und tun alles dafür, dass es in Zukunft mehr kulturelle Projekte in Straßburg gibt, die auf der Arbeit dieser Vereine beruhen.

Das Festival richtet sich an das elsässische und das deutsche Publikum – werden Sie den Parc de la Citadelle von der Europabrücke aus ausschildern, damit die deutschen Besucher den Park leicht finden?

ST: Wir wollen den grenzüberschreitenden Austausch sowohl für die Künstler wie für das Publikum vertiefen. Ein regelmäßiger Austausch mit deutschen Künstlern und Besuchern ist eine wichtige Perspektive für die Zukunft des Festivals.

Wir träumen davon, aus dem Festival „Interférences“ DAS Rendez-vous des Oberrheins in Straßburg zu machen. Leider haben wir nicht die Manpower, um eine eigene Beschilderung aufzustellen, aber die Zufahrt zum Park kann auf unserer Internet-Site gedownloadet werden.

Genau – wo gibt es Informationen zum Programm und den technischen Fragen des Festivals?

ST: Sie finden alle Informationen über das Festival auf unserer Internet-Site: www.festival-interferences.fr
 

La Foire du Rhin supérieur regarde du côté français

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(PR / KL – visuel Oberrheinmesse) – L’automne est la saison des grandes foires. Après la Foire Européenne au Wacken à Strasbourg, la Oberrheinmesse souffle ses 86 bougies du 25 septembre au 3 octobre 2010 au Parc d’expositions (Messe) Offenbourg.

     Sur le programme : des expositions dédiées à l’habitat, la décoration, les énergies renouvelables, les sports et loisirs, le milieu rural, la santé et le bien-être, les institutions, la gastronomie et bien d’autres encore… Il s’agit de la plus grande des foires du genre dans le sud-ouest de l’Allemagne avec plus de 500 exposants qui proposent dans 32 halls et à l’extérieur toute une gamme de produits, services et conseils pour les professionnels et les particuliers.

     Les Français ont découvert cette foire depuis longtemps : un nombre important de visiteurs français (en particulier d’Alsace et de Lorraine), mais aussi des pays européens voisins, vient s’informer sur les produits et prestations de services spécifiques à l’Allemagne. D’après les résultats d’un sondage effectué par les organisateurs, le pourcentage de la fréquentation étrangère augmente à chaque édition et a atteint ces dernières années plus de 10%.

     L’une des raisons de ce succès est sans doute la capacité d’imagination des organisateurs en matière d’expositions spéciales. Si l’année dernière, le Far Ouest était à l’honneur, cette année, la Foire du Rhin supérieur fait revivre le Moyen Age – on prend les paris : ce sera plus vrai que vrai.

     Il est également vrai que les organisateurs font leur possible pour faciliter la visite aux Alsaciens. Ainsi, il est possible de se procurer les billets d’entrée à différents points de vente en Alsace, comme la FNAC, mais également dans les supermarchés Carrefour, Géant, les magasins U et les Intermarché de l’Est de la France.

     Vous trouverez toutes les informations pratiques sur www.messe-offenburg.de
 

Hoppla PAMINA!

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(Red – Plakat PAMINA) – Am kommenden Wochenende zeigen die Verantwortlichen im nördlichen Elsass auf, wie man gleichzeitig mehrere Veranstaltungen organisiert, ohne dass man sich gegenseitig Konkurrenz macht – die vier parallel stattfinden Veranstaltungen „Radeln ohne Grenzen“, das „Fährfest Seltz-Plittersdorf“, das „PAMINA-Fest“ in Seltz und der „Tag der offenen Tür des PAMINA-Rheinparks“ finden eben nicht nebeneinander, sondern zusammen statt. Das Veranstaltungspaket im vorbildlichen Eurodistrikt PAMINA trägt entsprechend auch einen Namen, in dem sich die ganze Grenzregion widerspiegelt: "Hoppla PAMINA".

     Dabei erwartet die Besucher ein vielfältiges und buntes Programm, bei dem jeder auf seine Kosten kommt. So wird beispielsweise in Seltz eine neue Fähre eingeweiht, die nach neuesten ökologischen Erkenntnissen gebaut wurde. Der Rumpf des Trimarans, der Platz für 6 Fahrzeuge, 28 Fahrräder und 70 Personen bietet, wurde aus Aluminium gebaut und diese leichte Bauweise ermöglicht, dass der Antrieb des Gefährts über die Strömung und mit Sonnensegeln funktioniert. Eingerahmt wird die Inbetriebnahme dieses Boots von einem Programm mit Musik, Feuerwerk und Workshops für Kinder.

     Das Name „PAMINA-Fest in Seltz“ ist eigentlich irreführend, denn dieses Fest findet überall im Eurodistrikt PAMINA statt, von Philippsburg nördlich von Karlsruhe bis Hauenstein im Elsass. Workshops, Straußeneier-Bemalen, Töpfereien und viele, viele weitere Themen zeigen Einheimischen und Besuchern den ganzen Reichtum von PAMINA und das von der besten Seite.

     Die Erlebnislandschaft PAMINA-Rheinpark zeigt eindrucksvoll auf, dass sanfter und nachhaltiger Tourismus für die jeweiligen Regionen besser als der Bau viereckiger Hotelanlagen aus Beton ist. Der PAMINA-Rheinpark besteht auf beiden Rheinseiten aus zehn thematischen Museen, zwei Naturschutzzentren, Radwegen und viel mehr.

     Last, but not least, bindet sich auch der Radwandertag "Radeln ohne Grenzen – Vélo sans frontières" in dieses Veranstaltungswochenende ein. Ob Amateur, Profi oder reiner Freizeitradler – alle können gemütlich und in ihrem eigenen Tempo die Schönheiten der Region „erstrampeln“

     Ein Beispiel für andere kann das Wochenende „Hoppla PAMINA“ auch sein. Anstatt sich gegenseitig Konkurrenz um die Besucher zu machen, arbeitet man hier Hand in Hand zwischen den öffentlichen PAMINA-Einrichtungen und den Vereinen und Verbänden der Zivilgesellschaft. Eine wichtige Nachricht für alle, die gerade anderswo über das Thema „Bürgerbeteiligung“ nachdenken: diese Art der Zusammenarbeit ist nicht etwa der Beginn des Untergangs des Abendlandes, sondern eine für alle Beteiligten bereichernde und positive Erfahrung. Wer das nicht glaubt, muss am Wochenende nur nach PAMINA fahren…

     Das ganze Programm gibt es unter www.hoppla-pamina.eu

Le périmètre de l’Eurodistrict Strasbourg – Ortenau élargi ?

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(KL – photo ville de Lahr) – Les villes de Lahr et d’Erstein coopèrent depuis de nombreuses années avec un formidable succès. Le rapprochement entre les deux villes est tel que l’année dernière, la ville de Lahr avait décidé d’abandonner la «Journée alsacienne» de leur floralies «Chrysanthema», déclarant que les Alsaciens ne sont nullement des «visiteurs étrangers» et par conséquent, tous les jours de la manifestation seraient autant alsaciens qu’allemands. Exemplaire.

     Seul petit bémol dans l’actuelle évolution du transfrontalier : si la ville de Lahr se situe dans le périmètre de l’Eurodistrict Strasbourg-Ortenau, la ville d’Erstein avec les communes de son agglomération ne fait pas partie de ce nouveau groupement transfrontalier. Logique donc que les partenaires demandent à ce que l’agglomération d’Erstein soit intégrée dans l’Eurodistrict Strasbourg-Ortenau pour ne pas impacter cette coopération locale qui tourne si bien depuis si longtemps.

     Le 11 septembre sera un jour important pour les communes concernées : le président et le secrétaire général de l’Eurodistrict Strasbourg-Ortenau, Roland Ries et Marcus Obrecht participeront à une réunion des maires de Vis-à-Vis à Kogenheim en Alsace, pour y discuter les possibilités d’un élargissement du périmètre de cet Eurodistrict.

     L’attente des représentants des 35 communes alsaciennes concernées est claire : ils ne souhaitent pas devoir assister à une discussion théorique sur la question si un tel élargissement est possible ou non, mais ils veulent des informations claires sur le «quand» et le «comment». L’enjeu est de taille, comme l’explique le maire de Lahr, Wolfgang Müller (SPD, Photo) : «Dans le sud de l’Ortenau, l’Eurodistrict ne peut fonctionner correctement qu’à condition que nos voisins directs en deviennent également membres. Cela fait des années que nous demandons [cet élargissement].»
 

Info : Le groupement transfrontalier Vis-à-Vis siège à Erstein et comprend huit communes badoises (Lahr, Friesenheim, Meißenheim, Ringsheim, Schwanau, Kappel-Grafenhausen, Rust et Kippenheim) et quatre communautés de communes alsaciennes (communauté des communes du Pays d’Erstein, communauté des communes de  Benfeld, la fédération des communes rhénanes et la communauté des communes du Pays de Ste. Odile) avec un total de 35 communes. Le nombre d’habitants de ce groupement s’élève à environ 140 000 personnes.